Eine bessere Ausdauer macht sich nicht nur beim Sport bemerkbar, sondern auch bei längeren Wanderungen oder ein paar Stockwerken ohne Aufzug spürt man sie. Beim Ausdauertraining wird das Herz-Kreislauf-System regelmäßig gefördert, doch dafür muss niemand zwangsläufig zum Läufer werden. Von klassischen Kardioeinheiten über Intervalle bis zu weniger alltäglichen Trainingsformen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, an der eigenen Ausdauer zu arbeiten.
Intervall-Höhentraining setzt einen interessanten Trainingsreiz
Die aktuell immer beliebter werdende Trainingsform unterscheidet sich vom klassischen Ausdauertraining, denn hier wechseln sich Phasen mit reduziertem und erhöhtem Sauerstoffgehalt ab. Du musst keine spezielle Atemtechnik erlernen, sondern einfach nur weiteratmen. Die Sauerstoffkonzentration wird dabei abhängig von der jeweiligen Trainingsphase präzise angepasst.
Die Cloudplattform respio wertet die relevanten Daten aus und macht Entwicklungen sichtbar. So lässt sich der Trainingsverlauf intelligent nachvollziehen und die weiteren Schritte individuell auf deine Fortschritte abstimmen.
Intervall-Höhentraining funktioniert anders als eine klassische Kardioeinheit, denn hier geht es darum, die Zellenergie zu optimieren und damit deine sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern. In der Regel wird diese Art des Trainings nicht als Ersatz , sondern als effiziente Ergänzung zum klassischen Sport genutzt.
Beim Kardiotraining ist die Auswahl groß
Wenn von Ausdauertraining gesprochen wird, denken die meisten Menschen zunächst als Laufen oder Joggen, doch das ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Spaziergänge, Nordic Walking, Training auf dem Crosstrainer oder Radfahren und Schwimmen bringen das Herz-Kreislauf-System gut in Schwung. Was wirklich passt, hängt von den eigenen Vorlieben ab, denn wer seine Laufschuhe nur widerwillig anzieht, wird nicht viermal pro Woche joggen.
Auch im Fitnessstudio gibt es Alternativen und die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Menschen zu trainieren. Das Ergometer und das Laufband sind beliebte Lösungen, aber auch Rudergeräte bringen mehr Ausdauer. Für Einsteiger ist es hilfreich, zu Beginn mit einem festen Trainingsplan zu arbeiten.
Durch Intervalle verändert sich die Belastung während des Trainings
Ausdauertraining muss nicht heißen, 45 Minuten im gleichen Tempo zu trainieren, bei klassischen Intervallen wechseln sich intensivere und ruhigere Belastungsphasen ab. Auf dem Ergometer könnte zum Beispiel eine schnellere Phase auf einige Minuten mit geringerem Tempo folgen. Beim Laufen lässt sich das Prinzip ebenfalls umsetzen, doch Länge und Intensität sollten immer zum persönlichen Leistungsstand passen.
Ein Anfänger muss nicht direkt mit hochintensivem Training starten, hier reichen moderate Tempowechsel aus, um die Trainingseinheit zu verbessern. Wenn die Fitness sich steigert, können Dauer und Intensität schrittweise angepasst werden.
Krafttraining kann Ausdauertraining sinnvoll ergänzen
Wenn man die eigene Kondition verbessern möchte, muss das Training nicht ausschließlich an Kardiogeräten erfolgen, auch Krafttraining kann einen Platz im Plan bekommen.
Es geht dabei nicht ausschließlich ums Stemmen von Gewichten, Übungen für Beine, Rumpf und Oberkörper lassen sich an den eigenen Leistungsstand anpassen. Neben Geräte und freien Gewichten sind beispielsweise Widerstandsbänder und das eigene Körpergewicht eine gute Option.
Die Verteilung von Kraft- und Ausdauereinheiten ist vom persönlichen Ziel und den verfügbaren Trainingszeiten abhängig. Wenn man dreimal pro Woche trainiert, braucht man einen anderen Plan als bei fünf Tagen Sport pro Woche. Wichtig ist aber auch die Regeneration, denn wenn die ersten Fortschritte sichtbar werden, steigt die Motivation. Aus drei Tagen werden vier, dann fünf und irgendwann scheint ein Ruhetag wie verlorene Zeit. Genau das ist aber ein Problem, der Körper muss und darf sich ausruhen.